Trainingszeiten aktualisiert

Unter Training können nun die aktuellen Trainingszeiten, die seit den Maiferien gelten, eingesehen werden.

"Amburgo é bellissimo" - beim ersten Internationalen Basketballturnier 'Over40'‎ stimmte sogar das Wetter

13 Teams, 116 Spieler*innen, 24 Spiele, 3086 Punkte, 360 Liter Wasser und ungezählte, weitere Kaltgetränke. So sieht das Turnier in Zahlen aus, das vom 20. bis 22. Mai 2016 Teams aus Polen, Litauen, Slowenien, Russland, Italien, Dänemark und Deutschland nach Hamburg führte.

 

 

Die Gastgeber, das Team der 'Maxis Bramfeld United', konnten sich so auch für die vielen Einladungen zu internationalen Turnieren bedanken, bei denen sie selbst in den letzten Jahren aufgelaufen waren. Gespielt wurde im Olympiastützpunkt Alter Teichweg, Hamburgs Eliteschule des Sports, und in der Heimhalle des BSV am Gymnasium Bramfeld. Angemessene Spielstätten auch und gerade für die Basketballer*innen, die vielfach früher in den höchsten Ligen ihrer Heimatländer gespielt haben. KK Retro Domzale aus Slowenien gewannen doppelt: das Turnier der Herrenmannschaften und einen Pokal für Fairness im Spiel.

 

 

Bei den Damen punkteten sich die Augma-Kretinga Mädels zum Turniersieg und die All Starts unter Kapitänin Verena Niezgodka-Seemann wurden Zweiter. Für den reibungslosen Verlauf der Spiele haben zahlreiche HBV-Schiris gesorgt.

 

 

Kein einfacher Job, denn bei über 40-Turnieren wird gekämpft, als ob es kein Morgen gäbe. Emotion pur. Außerhalb des Spielfeldes waren ehrenamtlich die Partnerinnen der BSV-Spieler, deren Kinder und Freunde aktiv. Unermüdlich der 12-jährige Jamal: er schloss morgens die Halle auf und abends ab. Aufgaben gab es für alle: Anschreiben, Buffet, Stadtführer, Auf- und Abbau und vieles mehr.

 

 

Ein besonderes Highlight war die Players-Night in der Gondel am Osterbekkanal. Nicht nur auf der Tanzfläche, sondern auch beim Nachtpaddeln zeigten die Baaken Beers aus Dänemark eine elegante Linienführung. Das Fazit der Gäste war positiv. Eine Spielerfrau aus Alassio, Italien rief daheim an und berichtete: "Wir sehen starke Spiel und das Wetter ist heute schöner als in Italien. Amburgo é bellissimo." Im nächsten Jahr möchte sie wieder kommen.

 

Event-Bericht - Volker Tschirch

Der Überraschung nahe

W17 - Spielbericht

 

Am Sonntag den 17.04.16 ging die Weibliche U17 Leistungsrunde des Bramfelder SV zum ersten Mal seit drei Jahren in das Top Four der Hamburger Meisterschaft.

 
Vor ungewohnt großem Publikum begann das Spiel um 9:30 Uhr in der Wandsbeker Sporthalle. Jedoch war die Ausgangslage nicht zum Vorteil des BSV. Um das Finale zu erreichen, musste der Erstplatzierte der laufenden Saison, SC Alstertal-Langenhorn, geschlagen werden.

 

Das junge Team, was zu einem großen Teil aus dem Jahrgang 2000 besteht, gab sich mit der Rolle als Underdog zufrieden und wollte umso entschlossener in das Finale einziehen.

 

Defensive Intensität prägte die ersten Minuten des Spiels, nur fielen die Mädels vom Bramfelder SV in einen frühen Rückstand, da einfachste Punkte durch Nervosität liegen gelassen wurden.

 

Mit einem 5 Punkte Rückstand und immer größer werdenden Druck durch das Gegnerteam begann das zweite Viertel. Der BSV ließ sich von der Defensive der Gegner beeindrucken und geriet offensiv immer mehr aus dem eigenen Rhythmus. Selten lief der Ball schnell durch die eigenen Reihen, wie es in der Saison zuvor oft geklappt hatte und einfache Punkte ermöglichte. So ging das Team von den Trainern Sarah Lewitz und Paulo Goncalves mit einem 16 Punkterückstand in die Halbzeit.

 

Nach dem Seitenwechsel war auf dem Feld ein ähnliches Bild wie im zweiten Viertel zu erkennen. SCALA machte viel Druck beim Ballvortrag, der BSV traf zu oft die falsche Entscheidung und die Würfe von der Dreipunktelinie fielen nicht durch das Netz. Ein 23-Punkte Rückstand ließ die Zuschauer in der Halle schon die Hoffnung auf den Sieg verlieren. Mit dem Rücken zur Wand stehend, bewiesen die Mädels der W17 jedoch wahre Teamstärke. Mit einer aggressiven Zonenpresse versuchten die Spielerinnen den Rückstand zu verkleinern und so für die letzten Minuten ein offenes Spiel zu gestalten. Der Plan ging auf! Punkt für Punkt kam der BSV immer näher, die Angehörigen fieberten lautstark mit, jeder merkte, dass an diesem Tag die Sensation passieren könnte. Besonders die Spielerin Karla Günther übernahm in dieser Situation die Führung und machte alleine im letzten Viertel 12 Punkte. Als die Spiel-Uhr nur noch 9 Sekunden anzeigte, war der Rückstand auf drei Punkte geschrumpft und der Ball in den Händen der Spielerinnen vom BSV. Durch einen vermeidbaren Ballverlust ließ man aber den möglichen Ausgleich liegen und verlor das Spiel 55-58. Wohlgemerkt, dass das letzte Viertel 21-2 an die Mädels vom Bramfelder Sportverein ging.

 

Nach dem Ende des Spiels war die Enttäuschung zwar groß, doch die Zufriedenheit über die eigene Leistung konnte man Spielerinnen und Trainern trotzdem anmerken.

 

"Wir waren der Überraschung nahe, haben aber am Ende das Spiel im zweiten und dritten Viertel verloren. Das wir noch einmal aufholen  können war uns allen klar, die Spielerinnen haben nie aufgegeben und konnten so ihr volles Potential im letzten Viertel abrufen. Nun sind unsere Augen auf das Zehlendorfer Turnier in Berlin gerichtet, was die letzten Jugendspiele unsere 99er werden. Natürlich möchten wir nächste Saison wieder angreifen und möglicherweise einen weiteren Schritt nach vorne machen. Das Team macht gute Fortschritte und wir können auf die Leistungen in dieser Saison stolz sein."

Trainer Paulo Goncalves nach dem Spiel.

 

BSV in der BIG

 

Ein großes Dankeschön an die  BIG - Basketball in Deutschland für Veröffentlichung unseres Interviews in den Regionalliga-Bereich „BIG mein Leben ist Basketball aber ich lebe nicht davon!

 

Weiterlesen in die 49. Ausgabe der BIG oder hier auf Facebook

 

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